UIG Tagung 2017

Wie können Usability- und User-Experience (UUX) von Software und Produkten gesteigert werden? Aktuell werden hierzu vielfältige Ideen verfolgt: Mit Design Thinking-Workshops werden Kreativitätstechniken in den frühen Phasen der Produktkonzeption einbezogen; Agile Entwicklungsansätze und die dazugehörigen Tools erhöhen die Dynamik und Interaktion im Entwicklungsprozess; mit Data-Driven Design rückt eine systematische Analyse des Nutzungsverhaltens in den Vordergrund.

Auf der UIG-Tagung 2017 am 22. Juni an der Universität Mannheim werden Im Rahmen von Präsentationen, Workshops und Anbieterständen die unterschiedlichen Ansätze vorgestellt und diskutiert. 

 

Programm

Wir freuen uns über ein umfangreiches Programm mit 15 Vorträgen aus Wissenschaft und Praxis:

  SN 163
Manfred Lautenschläger Hörsaal
0138
Fuchs-Petrolub-Hörsaal
9:30 Registrierung und Kaffee
10:30
  • Begrüssung durch Prof. Dr. Alexander Mädche, Vorstand des UIG e.V.
  • Grußwort von Prof. Dipl.-Inf. Astrid Beck, Präsidentin der German UPA
 
11:00  
12:30 Mittagspause 
13:30
15:00 Kaffeepause
15:30

 

17:00 Farewell

Bitte beachten Sie, dass es noch zu kleineren Verschiebungen kommen kann. Auch sind noch nicht alle Workshops fest terminiert.

Vorträge

 
Die frühzeitige und systematische Einbindung zukünftiger Nutzer in die Gestaltung interaktiver Technik ist essenziell, um Produkte zu entwickeln, die erfolgreich sind und ein optimales Benutzererleben ermöglichen. Dies gilt insbesondere für Produkte, die dazu beitragen, eine Verhaltensveränderung zu motivieren, wie zum Beispiel im Bereich medizinischer oder therapeutischer Unterstützungssysteme.
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Design Thinking bietet keine 1:1 Bedienungsanleitung für den optimalen Gestaltungsweg. Ein Design-Thinking-Team muss vielmehr in der Lage sein, für die konkrete Aufgabe die passende Methode auszuwählen und durchzuführen. Doch welche Methoden bringen einen sicheren Erkenntnisgewinn? Und wie entscheide ich mich für die "richtige Methode"?  Welche Problemstellungen lassen sich überhaupt mit Design Thinking lösen? Diese und andere Fragen beantwortet Henrik Rieß von der User Interface Design GmbH in seinem praxisnahen Vortrag und nimmt so die Angst vor dem Design Thinking als unberechenbare Route. 
 
Sven Marten ist als Teil der Geschäftsleitung der sovanta AG für den gesamten Bereich Design/Innovation verantwortlich und leitet das sovanta DesignLab mit über 30 Spezialisten aus den Bereichen User Research, User Experience, Interface Design und Design Thinking. Er hält regelmässig Vorträge über Trends und neue Technologien und arbeitet mit Studenten an UX-Projekten im universitären Kontext.
 
SAP Exchange Media (SAP XM) is the next generation, end-to-end, online media network – based on SAP HANA in-memory technology, connecting advertisers, publishers and digital agencies directly in the cloud. SAP XM offers a new level of targeting based on consumer´s needs, real-time monitoring and precise reporting capabilities moving beyond the traditional ways of running campaigns. Understand how we translate the SAP XM brand design into a coherent product design utilizing SAP UI5 technology. Get to know our UX approach to user research, prototyping and quality management to enter a new market for SAP. 
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Automated Driving will radically change the driver’s role from an operator of the vehicle via an observer and supervisor of the driving function to a non-acting passenger. The presentation starts with a brief overview of the main concepts already realized or planed for the different levels of automation. In a second step the UX consideration of the system will ask for the user’s benefit out of the automation.
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Der Begriff «Lean UX» prägt in den letzten Jahren viele Diskussionen im User Experience Design. In unserem Vortrag beleuchten wir das hinter Lean UX-Ansätzen stehende Phasenmodell, diskutieren typische Artefakte der Anwendung von Lean UX-Methoden und arbeiten die Beziehungen zu Design Thinking, Menschzentrierten Entwicklungsmodellen und agilen Vorgehensweisen heraus. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen die Fragen: (1) Wie leichtgewichtig sind die mit Lean UX assoziierten Praktiken tatsächlich? und (2) Welche Voraussetzungen begünstigen den Erfolg von Lean UX-Praktiken? In einer abschließenden Diskussion von «Lessons learned» betrachten wir auch die Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Dienstleister in Lean UX Projekten.
 
Webbasierte Software und Crowd-Sourcing-Ansätze sind wichtige Trends der letzten Jahre. Beim Crowd-Eyetracking werden diese Konzepte auf Eyetracking angewendet, indem Eyetrackingdaten dezentral mit Hilfe von Eyetrackern aufgezeichnet, über das Internet übertragen, zentral auf einem Server gespeichert und im Browser ausgewertet werden. Im Vortrag werden die theoretischen Hintergründe bis hin zur praktischen Umsetzung behandelt. Dabei werden die Vorteile und Herausforderungen dieses neuen Ansatzes beleuchtet sowie neue Einsatzgebiete für Eyetrackinganalysen aufgezeigt.
 
Agil, interaktiv, remote, mobil, synchron, automatisiert, self-moderated, im Lab, in-the-wild, … der rasante technologische Fortschritt ermöglicht und erfordert zugleich neue Methoden des Usability-Testings. Martin Beschnitt zeigt Stärken & Schwächen sowie Einsatzbereiche von innovativen Tools sowie klassischen Methoden auf. Dabei geht es nicht darum Remote-Testings und klassische Methoden gegeneinander auszuspielen (Entweder-oder). Herr Beschnitt setzt auf beide Varianten (Sowohl-als-auch) und zeigt auf, wie sich in einzelnen Testprozesse in einem agilen Umfeld etablieren und sinnvoll ergänzen. Dabei beleuchtet er stets den Faktor Mensch, der trotz des digitalen Wandels immer noch derselbe ist.
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Im Rahmen des Vortrags soll der Ansatz Innovationsansatz BUILDING IDEAS vorgestellt und exemplarisch an Beispielen erläutert werden. BUILDING IDEAS setzt auf Vorteilen bestehender Ansätze wie Design Thinking, User Experience und Lego®SeriousPlay® auf, kombiniert und gießt diese in ein strukturiertes Framework. Durch diese Vorgehensweise kann die emotionale Komponente systematisch in den Produktinnovationsprozess integriert und auf die effiziente Gestaltung von positiven Nutzungserlebnissen hin ausgelegt werden.
 
Im Laufe der Zeit durchlief das Thema Barrierefreiheit einen stetigen Wandel in der gesellschaftlichen und unternehmerischen Wahrnehmung. Was in den Anfängen des Internets und anderer Technologien als optionaler und aufwendiger Kostentreiber angesehen wurde, ist in der heutigen Zeit nicht zuletzt durch IT Giganten wie Google & Co. standardisiert und zum Großteil in die Entwicklungsprozesse integriert worden. In einer kurzen Zeitreise wollen wir diesen Wandel betrachten. Dabei wollen wir aber auch aufzeigen warum das Thema Barrierefreiheit alle Menschen betrifft und nicht nur Menschen mit Behinderungen. Wir wollen zeigen wie Situative Behinderungen uns alle gleichermaßen einschränken und wie uns neue Technologien und Prinzipien, wie Conversational Interfaces (Alexa, Siri, etc.) oder Anticipatory Design, dabei unterstützen trotz dieser Behinderungen im Alltag zurecht zu kommen. Anhand eines Projekts wollen wir auch die unternehmerischen Vorteile und Nachteile in Bezug auf Barrierefreiheit praxisorientiert betrachten.
 
Gute Kundenkommunikation ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Um Störungen in dieser Kommunikation zu vermeiden, müssen die Akteure in den Unternehmen über eine optimale Kommunikations- und Verhandlungsbasis verfügen. Insbesondere müssen sie in der Lage sein, kritische Situationen zu erkennen, die Perspektive ihres Gegenübers einzunehmen und dessen emotionale Befindlichkeiten frühzeitig zu erkennen. Softwareprodukte für das Kundenbeziehungs- und Projektmanagement sollten den Anwender hierbei idealerweise unterstützen. Der Fokus bei der Entwicklung dieser Produkte ist jedoch oft auf das effiziente Erledigen von Aufgaben gerichtet, etwa das Verwalten von Kundendaten oder das Management von Projektressourcen.
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Welche HR-Inhalte benötigen Manager, um Ihren Bereich effizient steuern zu können? Unter diesem Motto trafen sich Manager aus unterschiedlichen Teams und Lokationen der IT/H, um einen Design Thinking Workshop zum Thema Führungskräfte Dashboard/Manager Self Services (MSS) durchzuführen. Design Thinking beschäftigt sich mit der Frage, wie man die Kunden und ihre Bedürfnisse in den Fokus stellt. Der Grundstein dafür wurde bereits 2015 gelegt. Und das nicht irgendwo, sondern beim Top Management Meeting 2015 im Silicion Valley. Dort kamen unsere Führungskräfte mit Design Thinking in Kontakt und entschieden sich schnell dafür, das Thema bei uns im Konzern verankern zu wollen. In dem Vortrag werden die Erfahrungen dargestellt und aufgezeigt, wie sich der Design Thinking Prozess anwenden lässt, wenn ein Problem von Grund auf nochmal neu betrachtet werden soll.
 
Innerhalb des letzten Jahrzehnts entwickelte sich intuitive Interaktion von einem reinen Schlagwort, welches von Marketingexperten und Designern zur Beschreibung interaktiver Technologien eingesetzt wurde, zu einem eigenständigen Forschungsfeld im HCI-Bereich. Die Gestaltung intuitiv benutzbarer Software bleibt jedoch eine herausfordernde Tätigkeit, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen. Sog. Image Schemas könnten hier hilfreich sein, bilden sie doch eine gemeinsame Sprache, mit der sich (unbewusste) mentale Pattern der Benutzer ebenso wie die Interaktionselemente eines User Interfaces beschreiben lassen. Nach eine kurzen Vorstellung der theoretischen Hintergründe werden einige Beispiele aufgeführt und anhand ausgewählter Image Schemas die praktische Anwendung der Methode demonstriert.
 
Wie kann Big Data bei einem Größenberater im e-Commerce, für den Modehandel, dem Kunden helfen seine passende Größe zu finden, um somit mögliche Retouren zu verringern. Retouren im Internet sind für den Kunden frustrieren und bedeuten gleichzeitig für den Händler neben dem Wertverlust vor Allem eine Steigung der Kosten durch die Aufbereitung und Wiedereinlagerung der Ware. Besonders der Modehandel im Internet ist von einer hohen Retouren-Quote betroffen. Eine wesentliche Ursache hierfür ist die fehlende persönliche Beratung im E-Commerce und ein damit einhergehendes mangelndes Produktverständnis der Kunden. Aus diesem Grund soll ein geeigneter Größenberater helfen die Kundenzufriedenheit zu steigern und somit die Retouren zu sinken.
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Es gibt viele gute Gründe um von zu Hause aus zu arbeiten. Auch und gerade als UX Researcher, Consultant und Designer. Die Gründe können rein situativ und zeitlich begrenzt vorhanden sei oder auch dauerhaft sein. Home Office Arbeit kann vom Arbeitgeber gewünscht, vom Unternehmen gewollt und ab und zu nicht anders möglich sein. Dementsprechend gibt es viel Formen und Varianten einer Arbeit im Home Office. Thorsten Wilhelm, seit 2000 bemüht seinen Mitarbeitern/-innen Arbeiten m Home Office bei eresult zu ermöglichen, beschreibt einige der bekanntesten Varianten, stellt Szenarien dar und bietet Mitarbeitern und Unternehmen viele, gute Gründe für das Arbeiten von zu Hause aus – gerade und im Besonderen für UX‘ler. Die Vorstellung von Tools für UX Berater, Konzepter und Designer im Home Office runden den gehaltvollen Beitrag ab.
 

Neue Nachrichten zur Tagung

 
Wir freuen uns auf 15 Vorträge aus Wissenschaft und Praxis im Rahmen der UIG Tagung am 22. Juni an der Universität Mannheim: Neue Design Thinking Ansätze, Lean UX, webbasiertes Testing, Herausforderungen des autonomen Fahrens und viele weitere Themen rund um UUX werden zur Diskussion gestellt. Sichern Sie sich Ihre Tickets in den nächsten Tagen über diesen Link.
 
Auf der UIG-Tagung am 22. Juni 2017 an der Universität Mannheim werden Im Rahmen von Präsentationen, Workshops und Anbieterständen unterschiedliche UUX Ansätze - von Design Thinking, über Information Architecture bis zu Data Driven Design - vorgestellt und diskutiert. Sie können jetzt Early Bird Tickets für 69,00 EUR kaufen (später kosten Tickets dann 129,00 EUR).
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Wie können Usability- und User-Experience (UUX) von Software und Produkten gesteigert werden? Aktuell werden hierzu vielfältige Ideen verfolgt: Mit Design Thinking-Workshops werden Kreativitätstechniken in den frühen Phasen der Produktkonzeption einbezogen; Agile Entwicklungsansätze und die dazugehörigen Tools erhöhen die Dynamik und Interaktion im Entwicklungsprozess; mit Data-Driven Design rückt eine systematische Analyse des Nutzungsverhaltens in den Vordergrund. Auf der UIG-Tagung am 22. Juni 2017 an der Universität Mannheim werden Im Rahmen von Präsentationen, Workshops und Anbieterständen die unterschiedlichen Ansätze vorgestellt und diskutiert.
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Anreise

Der Veranstaltungsort im Ostflügel der Universität Mannheim (Bismarkstraße 53, 68161 Mannheim) ist 5 Gehminuten vom Hauptbahnhof Mannheim entfernt. Parkhäuser gibt es am Hauptbahnhof und unter der Mensa der Universität.

 
 

Tickets

Konferenz - Online Event Management mit der Ticketing-Lösung von XING Events

Gestaltung einer mobilen Applikation für Skoliose-Patienten mittels Design Thinking und Nutzerpartizipation: Dr. Michael Minge und Prof. Dr. Manfred Thüring (TU Berlin)
No UI is the next UI: Sven Marten (sovanta AG)
Interaction Design Thinking: Henrik Rieß, Creative Director (User Interface Design GmbH)
Call UIG-Tagung 2017: UUX meets Data Science - Von Design Thinking bis Data-Driven Design
Early Bird Tickets: UUX meets Data Science - UIG Tagung am 22. Juni 2017
Design Thinking? - Building Ideas! Anne Krüger (Fraunhofer IAO)
Willkommen im Tool-Dschungel - Moderne Methoden des Usability-Testing: Martin Beschnitt (eresult GmbH)
Barrierefreiheit für alle! Rami El Hadad (kuehlhaus AG)
UX-Driven Development of Automated Driving: Dietrich Manstetten (Robert Bosch GmbH)
SAP Exchange Media – Designing a New Platform for the Advertising Industry: Holger Deist, Lead User Experience (SAP XM)
Webbasiertes Crowd-Eyetracking: Dr. Tina Walber (EYEVIDO GmbH)
Was ist lean an Lean UX? Dieter Wallach & Toni Steimle (Ergosign GmbH)
Mit Big Data zum optimalen Größenberater im e-Commerce (Mode): Patrick Blinn und Nina Kahrau (kuehlhaus AG)
Intuitive Gestaltung von User Interfaces mit Image Schemas: Daniel Reinhardt (Lehrstuhl für Psychologische Ergonomie, Julius-Maximilians-Universität Würzburg)
Programm UIG Tagung 2017
Als UX'ler im Home Office arbeiten - Situation, Varianten und Herausforderungen! Thorsten Wilhelm (eresult GmbH)
Design Thinking @ Daimler: Jennifer Etter (Daimler AG)
Optimierte Unternehmenskommunikation durch Berücksichtigung psychologischer Faktoren: Hartmut Schmitt und Dr. Benjamin Franz (Kommunikado)