UIG-Tagung 3.7.2018

UUX + Industrie 4.0

Am 3. Juli 2018 findet die diesjährige UIG-Tagung an der Universität Mannheim statt.

Wie beeinflussen sich UUX und Industrie 4.0? Mit der zunehmenden Digitalisierung in verschiedenen Branchen und Industrien nimmt die Bedeutung von Usability- und User-Experience-Ansätze (UUX) zu: Komplexe Produkte und Dienstleistungen werden über Unternehmensgrenzen hinweg in dynamischen Netzwerken entwickelt und produziert. Die Anforderungen an MitarbeiterInnen, diese Prozesse zu überblicken und zu gestalten, steigen kontinuierlich an.  Gleichzeitig verbessern neue Interaktionsmöglichkeiten wie Sprachsteuerung und künstliche Intelligenz die UUX dieser Systeme. 

 

Auf der UIG-Tagung 2018 möchten wir mit Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutieren, wie sich diese beiden neuen Entwicklungen wechselseitig beeinflussen. Von besonderem Interesse sind dabei aktuelle Beispiele aus Unternehmen, die Erfahrungen mit Industrie 4.0 und UUX gesammelt haben.

Wir bedanken uns für die großzügige Unterstützung der SOGEDES GmbH und des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability

 
Best Customer Experience Technology & Creative Digital Solutions

SOGEDES bietet führende Softwarelösungen zur Gestaltung und digitalen Transformation der Kundenkommunikation, Serviceprozesse sowie dem Management involvierter Mitarbeiterressourcen. Das Portfolio umfasst die Bereiche Omnichannel Customer Engagement, Cognitive Solutions, Employee Engagement, Workflow Management und Process Automation.
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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability unterstützen Unternehmen beim Kennenlernen, Ausprobieren und Etablieren aktueller Usability und User Experience Ansätze. Das bundesweite Kompetenzzentrum wurde Anfang 2018 mit regionalen Standorten im Norden, Süden, Osten und Mitte gegründet.
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Programm

09:30 Registrierung
10:00 Röchling-Hörsaal Dozentenzimmer
 
12:00 Mittagspause
13:00 Röchling-Hörsaal Fuchs-Petrolub Dozentenzimmer
 
14:30 Kaffeepause
15:00 Röchling-Hörsaal
 

Kick-Off der Region Mitte des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability

17:00 Farewell

Hinweis: Es kann noch kleinere Änderungen am Programm geben. Sollte Deutschland am 3. Juli im Achtelfinale spielen, passen wir den Zeitplan entsprechend an und informieren alle registrierten Teilnehmer.

 

Vorträge

 
Die Implementierung einer nutzerzentrierten Arbeitsweise bzw. eines nutzerzentrierten Gestaltungsprozesses (User Experience Design) ist nicht nur eine inhaltliche Frage hinsichtlich verwendeter Methoden oder Tools. Eine erfolgreiche Integration verlangt in aller Regel ebenso passende Unternehmensprozesse und –Strukturen. In diesem Kontext sind es oftmals Dynamiken innerhalb des Unternehmens, welche über Erfolg oder Scheitern des Change-Prozesses entscheiden.
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In diesem Vortrag wird – aus der Perspektive eines UUX-Dienstleisters – ein Résumé der bisherigen Begleitung von Industrie 4.0 Projekten gezogen und ein Einblick in typische Stolperfallen auf der Dschungeldurchquerung gegeben. Hierbei stehen nicht primär Lösungsansätze im Vordergrund, vielmehr werden Veränderung der Ausgangsfragen, mit denen Hersteller (uns) als UUX-Dienstleister in der letzten Dekade konfrontieren, identifiziert und diskutiert.
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Mit der Digitalisierung aller Lebensbereiche gehen Unternehmen dazu über, Omni-Channel-Strategien zu entwickeln, bei dem Touchpoints entlang der Costumer Journey gestaltet werden. Ein größeres Potential für die Gestaltung positiver Nutzererlebnissen besteht im Ansatz der Consumption Lifecylce, bei dem nicht der Kaufakt, sondern der Konsum als Referenzpunkt dient. Dieser Ansatz soll am Beispiel des Lebensmittelkonsums praktisch illustriert werden.
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Wenn die Zukunft der Arbeit wesentlich mit der Digitalisierung der Arbeitswelt verbunden ist und so Arbeitsplätze neu konzipiert werden, dann entstehen Chancen, diese in positiver Form zu entwerfen. Wir plädieren dafür, digitale Technologien für Arbeitskontexte nicht nur für mehr Produktivität zu gestalten, sondern gleichzeitig Arbeit und die Nutzung der Technologien zu einem positiven Nutzererlebnis bzw. zu einer positiven User Experience zu machen. Der Vortrag wird anhand von Projekten zeigen, wie dies fundiert und pragmatisch machbar ist und welcher Nutzen daraus entsteht.
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Facilitator: Christopher Klose, M.Sc. in Human Factors Engineering (Gofore Germany)

Gamify your Work - Workshop about behavioral drivers, game mechanics and Industry 4.0
- What does gamification mean
- How to utilize game mechanics in an industrial environment
- Which effect can gamification have on an production environment
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Workshop-Leitung: Anna K. Apeldorn, Dr. Michael Minge, Prof. Dr. Manfred Thüring (TU Berlin)

Die Verbindung von nutzerzentrierter Gestaltung bzw. UX-Design und agiler Entwicklung stellt zahlreiche Unternehmen vor besondere Herausforderungen und nur die wenigsten haben für sich bereits einen guten Weg gefunden, Synergien effizient zu nutzen und Reibungsverluste zu verringern. In diesem Workshop wollen wir mittels kurzer Impulsvorträge und interaktiver Übungen einen praxisnahen Erfahrungsaustausch zur Verbindung von Agilität und UX-Design anregen. Es werden unterschiedliche Lösungsansätze vorgestellt und diskutiert. Das zentrale Ergebnis des Workshops ist die Identifikation und Sammlung von Best Practice-Erfahrungen, die dokumentiert und allen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt werden.
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Bei der Zusammenarbeit von UX-Agenturen und mittelständischen Industriebetrieben treffen oft Welten aufeinander. Zu den strukturellen Unterschieden kommen die verschiedenen fachlichen Hintergründe und Arbeitsweisen der Akteure. Erschwerend kommt dazu, dass Usability und UX-Design als Fachdisziplinen oft noch unbekannt sind in der Branche. Der Vortrag zeigt an Hand von konkreten Erfolgsfaktoren und Best Practices, wie eine Zusammenarbeit dennoch gelingen kann, so dass beide Seiten voneinander profitieren und miteinander lernen können.
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Industrie 4.0 ist kein Produkt, sondern eine Strategie, die nicht nur die komplette Vernetzung aller Systeme beinhaltet, sondern vor allem auch des Menschen. Ohne die Akzeptanz der Mitarbeiter, wird ihre Industrie 4.0 Strategie scheitern. Wir möchten ihnen zeigen, wie sie mit User Center Design und Design Thinking die Potentiale von Industrie 4.0 identifizieren. Nutzen Sie das Potential, was in ihrer Firma schlummert und die Ideen Ihrer Mitarbeiter, denn nur so erkennen Sie neue Blickwinkel und wählen das richtige Tempo, um eine erfolgreiche und zukunftsorientierte Strategie zu entwickeln.
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Im Vortrag stellen wir mit ANTETYPE-PM die Verbindung eines umfassenden User Interface Prototyping-Tools mit einem Modell zur automatisierten Durchführung prädiktiver Performanzanalysen auf der Grundlage der Kognitiven Architektur ACT-R vor. ANTETYPE-PM erlaubt UX Designern zum einen die Konzeption komplexer interaktiver UI-Prototypen, zum anderen können für konkrete Interaktionsszenarios quantitative Vorhersagen zur Effizienz und zum Lernverlauf mit einem User Interface abgeleitet werden.
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User Centered Design (UCD) und agile Methoden, wie z.B. Scrum, dienen immer häufiger als methodische Basis für die Entwicklung interaktiver, technischer Systeme. Beide Vorgehens-weisen haben im Vergleich zu anderen Methodologien eine Reihe von Vorteilen und sollten idealerweise miteinander kombiniert werden. Spezifische organisatorische Maßnahmen, wie z.B. „one sprint ahead“, ermöglichen ihre Integration. In Verbindung mit der Digitalisierung agiler Tool entstehen dadurch neue Potenziale zur Verbesserung von Usability und User Experience, zur flexiblen Berücksichtigung von Kundenanforderungen und zur aktiven Einbindung zukünftiger Systemnutzer in den Entwicklungsprozess.
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Jonna Iljin explain the relevance of UX for Industry 4.0 in three steps:
- Building bridges: how to link strategy and solutions through Service Design
- Why user engagement is a key to product success
- Myth busting for UX & Digitalization
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Bearbeitungsprozesse insbesondere im mobilen Bereich vor Ort erfordern ein hohes Maß an Effizienz im Nutzerzugang und der Prozessführung. Räumliche Informationen können dabei eine wesentliche Unterstützung bieten indem sie dem Anwender einen intuitiven visuellen Informationszugang ermöglichen. Darüber hinaus bieten sich über räumliche Informationen erweiterte Optionen der Informationsbereitstellung über Nachbarschaftsbeziehungen oder Überlagerungen, die Zusammenhänge und Abhängigkeiten leichter sichtbar machen. Softwarelösungen, die grafische räumliche Daten bearbeiten, können hier in Verbindung mit Lokalisierungsinformationen ganz neue Nutzerzugänge und Nutzerführungen anbieten.
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Tickets und Registrierung

Im Ticket-Preis sind Verpflegung und Getränke enthalten. Für Mitglieder des UIG e.V. ist die Teilnahme an der UIG-Tagung 2018 kostenlos. Näheres zur Mitgliedschaft finden Sie unter “über UIG”.

Konferenz - Online Event Management mit der Ticketing-Lösung von XING Events

 

Anreise

Universität Mannheim
Ostflügel
Schloss Mannheim

Der Veranstaltungsort im Ostflügel der Universität Mannheim (Carl-Theodor-Platz, 68161 Mannheim) ist 5 Gehminuten vom Hauptbahnhof Mannheim entfernt. Parkhäuser gibt es am Hauptbahnhof und unter der Mensa der Universität.

 

Kontakt

Achim Oberg
Telefon:  0621/181-3532
E-Mail:  
 
UIG2018 Gold-Sponsor: SOGEDES
UIG2018 - Dirk Obermeier (Spiegel Institut): Implementierung von User Experience Design in den Entwicklungsprozess
Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability
Achim Oberg
UIG2018 - Nadine Kempe (UCDplus GmbH): Digitale Produkte für die Industrie entwickeln – Erfolgsfaktoren und Best Practices für die optimale Zusammenarbeit zwischen UX-Agenturen und Mittelstand
UIG2018 - Workshop II: Agile Entwicklung und nutzerzentrierte Gestaltung: Synergien, Herausforderungen und Lösungsansätze
UIG2018 - Sarah Ganter und Heinz Wilming (Akquinet AG): Nicht ohne unsere Mitarbeiter – Industrie 4.0 geht uns alle was an!
UIG2018 - Prof. Dr. Gunnar Stevens (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg): Alexa, was soll ich kochen: Von der Costumer Journey zum Consumption Lifecylce
UIG2018 - Sebastian Scholz (Ergosign GmbH): UUX und Industry 4.0: Von aktuellen Herausforderungen und zukünftigen Chancen
UIG2018 - Workshop I: Gamify your Work - Workshop about behavioral drivers, game mechanics and Industry 4.0 opportunities
UIG2018 - Prof. Dr. Michael Burmester (Hochschule der Medien): Positive User Experience und Zukunft der Arbeit
UIG2018 - Henrik Sperling (TOL GmbH): Raum als Informationsbasis – Mehrwerte räumlicher Informationszugänge in digitalen industriellen Instandhaltungsprozessen
UIG2018 - Jonna Iljin, M.A. (Gofore Germany GmbH): If you want to succeed in “Industry 4.0”, forget the data (for a moment)
UIG2018 - Prof. Dr. Thüring (TU Berlin): UUX und Agilität
UIG2018 - Dieter Wallach und Sven Fackert (Ergosign GmbH): Modellbasierte Evaluation als kognitive Crashtest Dummies: Von der Theorie zur Praxis — und zurück!