Erlebnisinterview

Das Erlebnisinterview zielt darauf ab herauszufinden, welche positiven Erlebnisse Menschen bei ihrer Arbeit haben, aber auch generell bei der Nutzung bestimmter Systeme und Produkte. Diese Sammlung an positiven Erlebnissen dient als Grundlage für die Gestaltung einer positiven User Experience von Produkten.

Ziele

Ziel des Erlebnisinterviews ist es anhand schon erlebter Situationen Möglichkeiten für  neue positive Erlebnisse zu schaffen. Die Ergebnisse des Erlebnisinterviews können als Konzeptionsgrundlage genutzt werden.

 

Beteiligte

Das Erlebnisinterview wird jeweils einem Teilnehmer geführt.

Teilnehmer (Welche externen Teilnehmer sind eingebunden?)

Mögliche externe Teilnehmer sind Kunden oder Nutzer.

Organisator (Welche internen Teilnehmer sind eingebunden?)

Das Erlebnisinterview wird von einer Person geführt. Dieser Organisator muss mit dem System/Service welches/r getestet wird aber nicht zwingend bekannt sein.

 

Vorgehen

Vorbereitung

Von Teilnehmerseite erfordert das Erlebnisinterview keine Vorbereitung.

Von Interviewerseite erfordert das Erlebnisinterview das Studium des Handbuchs.

Durchführung

Im Interview werden generell positive Erlebnisse bei der Arbeit erfragt. Gibt es bereits ein konkretes zu untersuchendes Produkt, werden direkt am Produkt Faktoren gesucht, die zu positiven Erlebnissen mit diesem führen.  

Teilnehmer werden gebeten von einem positiven Erlebnis zu berichten und der Interviewer macht sich Notizen die mithilfe des Teilnehmers vervollständigt werden.

Nachbereitung

Nach Ende des Interviews werden die gesammelten Erlebnisse sortiert und nach Erlebnispatterns geclustert.

 

Ergebnisse / Output

Die resultierenden Cluster dienen als Grundlage für erlebniszentrierte Konzepte.

 

Vorteile

Das Erlebnisinterview kann auch von nicht-Experten durchgeführt werden. Es liefert schnell anwendbare Ergebnisse.

 

Nachteile

Das Erlebnisinterview liefert qualitative Daten – eine quantitative Analyse ist damit nicht möglich.