UX Workshop

Der UX Workshop ist eine Methode, welche das Thema User Experience sowie das dazugehörige Bedürfnismodell in einen praktischen Kontext setzt. Der UX Workshop ermöglicht eine effiziente Kon­zeptentwicklung im Team. Gleichzeitig steht für einen ganzheitlichen menschzen­trierten Ansatz, der sowohl die Bedürfnisse der Nutzer als auch das Ent­wicklungsteam und dessen Mindset in den Fokus der Betrachtungen setzt.

Ziele

Die Methode UX Workshop ermöglicht es innerhalb des Entwicklungsteams effizient innovative Konzepte für User Interfaces zu entwickeln.

 

Beteiligte

Teilnehmer (Welche externen Teilnehmer sind eingebunden?)

5-7 Teilnehmer (interdisziplinär zusammengesetzt)

Organisator (Welche internen Teilnehmer sind eingebunden?)

1 erfahrener Moderator mit UX-Hintergrund

 

Vorgehen

Vorbereitung

Analyse und Definition der relevanten Bedürfnisse und ein Nutzungsszenario für das zu entwickelnde Produkt

Organisatorisch:

  • Empathy Map
  • Haftnotizen
  • Marker
  • Klebepunkte
  • Packpapier
  • Prototyping-Material (Papier, Pappe, Schere, Kleber etc.)
  • Durchführung

Nach einem kurzen Input zum Thema User Experience wird in einem gruppendynamischen Prozess eine Bedürfnispersona mithilfe der Empathy Map entwickelt. Anschließend wird das vorab definierte Anwendungsszenario vorgestellt und die Teilnehmer des Workshops entwickeln hierzu Ideen, wie mithilfe bestimmter UI-Eigenschaften positive Erlebnisse bei der Bedürfnispersona erzeugen kann. Diese werden auf den vordefinierten Templates festgehalten.

Mindset

Zu Beginn erhalten die Teilnehmer einen kurzen Einblick in die Prozesse und Hintergründe des kreativen Arbeitens in Form eines interaktiven Vortrags. Es ist relevant, dass die Teilnehmer dabei einen aktiven Part einnehmen und so über die hierdurch gemachten Erfahrungen Erkenntnisse für sich ableiten. So dient die hier häufig verwendete Methode „Nachbarn zeich­nen“ dazu, den Begriff des kreativen Potentials für jeden persönlich zu definieren sowie evtl. vorhandene Kommunikationshindernisse zwischen einzelnen Teilnehmern durch Humor abzubauen. Darüber hinaus werden in dieser Phase Regeln für die Zusammenarbeit und das allgemeine Vorge­hen während des Workshops vorgestellt.

Kontext

Der vorab definierte Nutzungskontext wird mithilfe eines typischen An­wendungsszenarios der Gruppe kommuniziert.

Empathie

Daraufhin entwickeln die Teilnehmer gemeinsam im Team mittels der Em­pathy Map ihre Bedürfnispersona. Hierbei sollen für das Bedürfnis typische sowie für den Kontext relevante Charakterzüge und exemplarische Verhal­tensweisen, Aussagen, Denkansätze sowie Gefühlswelten herausgearbei­tet werden.

Ideenfindung

In der nächsten Phase werden Ideen entwickelt, wie die zu entwickelnde Schnittstelle der Persona helfen kann, etwas Positives zu erleben. Hierzu erfolgt zunächst ein Silent Brainstorming, um offensichtlichen Ideen Raum zu geben sowie ein hohe Diversität an Ideen als Ausgangslage zuzulassen. Dabei haben die Teilnehmer fünf Minuten Zeit, um die Frage für sich zu beantworten und dies dann auf Haftnotizen zu visualisieren. Anschließend stellen die Teilnehmer ihre Ideen vor, wobei sie auf andere Ideen aufbauen, diese zusammenfügen sowie darin Muster erkennen. Diese Phase ist meist sehr interaktiv, da die Teilnehmer angehalten sind gemeinsam alle Ideen auf einer Kreativfläche zu diskutieren und festzuhalten. Dies erfordert da­her häufig eine sehr enge Begleitung durch die Moderation.

Evaluation

Es folgt eine Bewertung der Ideen. Es ist hilfreich die Punkte aus dem ma­gischen Dreieck (Qualität, Kosten, Zeit) zu diskutieren und gemeinsam im Team Bewertungskriterien zu definieren. Jeder Teilnehmer erhält anschlie­ßend eine Anzahl an Klebepunkten, um damit abzustimmen, welche Ideen in der nächsten Phase weiterverfolgt werden sollen.

Visualisierung

Bei der Visualisierung der ausgewählten Ideen geht es nicht um den per­fekten Prototypen, sondern darum, mit einfachen Materialien wie Knete, Papier oder Lego in Kombination mit z.B. Wizard-of-Oz-Prototyping oder Rollenspielen ein gemeinsames mentales Modell der Idee sowie eine Kom­munikationsbasis für weitere Prozessschritte zu schaffen. Außerdem hilft die „Reflection-in-Action“ (Schön 1983) neue Ideen zu generieren und langwierige Diskussionen zu vermeiden.

 

Ergebnisse / Output

Ideen und neue Lösungen für das Konzept und Hinweise für die Gestaltung

 

Organisationen zu diesem Thema:

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