Wie Kollaboration in hybriden Teams funktioniert

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Moderne Teams sollen flexibel sein, schnell reagieren können und möglichst effektiv zusammenarbeiten. Gleichzeitig müssen Arbeitgeber den immer weiter steigenden Anforderungen ihrer Arbeitnehmer nachkommen, beispielsweise dem Wunsch nach Homeoffice-Regelungen und Gleitzeit. Mit der Digitalisierung ergeben sich vielseitige Möglichkeiten der Teamzusammenarbeit - auch über lokale Grenzen hinweg.

Kommunikation und Zusammenarbeit werden in solchen Konstellationen jedoch schnell zu einer Herausforderung. Insbesondere Meetings, die zuvor physisch abgehalten wurden, verlieren häufig an Effizienz und Wert. Teilnehmer, die nicht vor Ort sind, bringen sich oft nicht in dem Maß ein, wie sie es tun würden, wenn sie physisch anwesend wären. 360° Kameras wie die „Meeting Owl“ von OwlLabs sollen dieses Dilemma nun lösen.

Ein hybrides Meeting sieht klassischerweise wie folgt aus: ein oder mehrere Teilnehmer sind virtuell über Laptop-Kameras zugeschaltet; der Rest des Teams sitzt entweder um einen Laptop auf engem Raum oder sieht vom Konferenztisch auf einen großen Bildschirm an der Wand, von wo aus ebenfalls ein Video übertragen wird. Beide Szenarien sind für die virtuellen Teilnehmer häufig unangenehm, denn sie werden künstlich in die Meetingsituation integriert. Die Lücke zu einem physischen Meeting wird mit der vorhandenen und aktuell verwendeten Technik daher nur bedingt geschlossen.

Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass physische Kommunikation zwischen Menschen deutlich effektiver ist als virtuelle Kommunikation, da Mimik, Gestik und Körpersprache leichter (oder überhaupt) übermittelt und interpretiert werden können. Ebenso ist es erwiesen, dass eine virtuelle Kommunikation mit Videoeinsatz deutlich effektiver ist als die Kommunikation via Text oder Audio. Das ideale hybride Meeting sollte daher möglichst nah an ein physisches Meeting angelehnt sein und möglichst viele seiner Komponenten abbilden. Dennoch wird eine reale Meetingsituation mit der heute genutzten Technik nur bedingt nachgebildet. Durch den Einsatz von 360° Kameras kann ein Meeting deutlich reeller gestaltet und das Erlebnis für virtuelle Teilnehmer sowie die Effektivität und Effizienz eines hybriden Meetings merklich verbessert werden.

360° Kameras wie beispielsweise die „Meeting Owl“ von OwlLabs funktionieren in hybriden Meetings wie folgt: Sie werden in der Mitte eines Konferenztisches platziert, wobei alle physischen Teilnehmer am Tisch Platz nehmen. Die Kamera wird über einen USB Anschluss mit dem Computer und einem gängigen Kommunikationstool wie Skype, Microsoft Teams, GoToMeeting oder Zoom verbunden und kann sofort genutzt werden. Sie überträgt nicht nur ein 360° Bild des gesamten Meetingraumes, sondern fokussiert zusätzlich auf die physischen Meetingteilnehmer, die gerade sprechen oder präsentieren. Virtuelle Meetingteilnehmer haben so einen Überblick über das gesamte Geschehen im Raum und können zusätzlich die gerade sprechenden Kommunikationspartner in einer Nahaufnahme sehen. Dadurch, dass die physischen Teammitglieder sich in der Regel ansehen und die Kamera in der Mitte des Tisches platziert wird, haben auch virtuelle Teilnehmer das Gefühl, direkt angesprochen und angesehen zu werden. So wird das Meetingerlebnis für virtuelle Teilnehmer merklich verbessert. Im physischen Meeting stört die Kamera nicht. Da es sich um eine 360° Kamera handelt, bewegt sich diese nicht während sie fokussiert und gibt auch keine störenden Geräusche ab. Auch die Tonqualität des integrierten Lautsprechers ist sehr gut. Durch die Platzierung der Kamera in der Mitte des Raumes können alle Teilnehmer den Ton gleich gut verstehen.

360° Kameras mit integrierter Fokussierungsfunktion finden demnach insbesondere in hybriden Meetingsituationen ihren optimalen Einsatzbereich und können die Effektivität und Effizienz dieser Meetings merklich steigern. Teams, die in einem solchen hybriden Setup arbeiten und regelmäßig Meetings abhalten müssen, können durch den Einsatz dieser innovativen Technologie immens in ihrem Kommunikations- und Kollaborationsverhalten unterstützt werden, was sich wiederum positiv auf die Stimmung im Team und die Team-Performance auswirkt.


23.01.20

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