UIG2020 - Workshop II: Scenario-based Design und Service Blueprint zur Gestaltung von KI-Systemen

Workshop-Leitung: Johannes Eckstein, Manuel Kulzer und Anika Spohrer

Der Workshop thematisiert, wie mit der UUX-Methode Scenario-based Design und dem Service Blueprint nutzerzentriert und reflektiert komplexe KI-Systeme entworfen werden können. Abgerundet wird der Workshop mit Erfahrungsberichten des Unternehmens NuCOS.

Im Workshop wird vorgestellt, wie die Ansätze des Service Blueprints und Scenario-based Designs (SbD) für eine konkrete, nutzerzentrierte Ausarbeitung einer KI-Anwendungsidee eingesetzt werden können. Im Gegensatz zu lösungsorientierten Ansätzen wie Rapid Prototyping oder Design-Sprints können beim SbD durch das Formulieren von narrativen Beschreibungen der zukünftigen Nutzung eines Produkts oder Systems viele Lösungsansätze skizziert und diskutiert werden, ohne sich zu früh auf einen einzelnen davon festzulegen oder zu weit ins Detail zu gehen.

Für die Konzeption von KI-Anwendungen eignen sich diese Ansätze besonders, da über Szenarios sehr anschaulich dargestellt und überlegt werden kann, wie die KI den Nutzer am besten unterstützen kann. Nach einer kurzen Input-Phase soll den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben werden, die Methoden für eine eigene Idee oder eine beispielhafte Assistenz-Software selbst auszuprobieren und die Erfahrungen im Anschluss zu diskutieren.

Über Johannes Eckstein:

Johannes Eckstein ist Dipl. Ing. der Automatisierungstechnik in der Produktion, als Gründer und Geschäftsführer der NuCOS GmbH ist er verantwortlich für die Software Entwicklung, Qualitätssicherung und Innovation. Sein Fokus liegt auf der Anbahnung von Kooperationen, durch die unternehmerisch geprägte digitale Ökosysteme entstehen. Bei der Softwareentwicklung von Systemen für die Analyse von technischen Daten ist die Anwendung von Methoden der Statistik und KI genauso unerlässlich wie nutzerzentrierte Prozesse und Methoden.

Über Manuel Kulzer:

Manuel Kulzer ist als KI-Trainer Teil des Kompetenzzentrum Usability. Dabei beschäftigt er sich insbesondere mit der Mensch-KI-Interaktion und damit, wie Usability und User Experience bei der Entwicklung Künstlicher Intelligenz integriert werden. Zuvor hat er an der Hochschule der Medien Informationsdesign und Media Research im Master studiert. Seit Juli 2018 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HdM Stuttgart beschäftigt und war seitdem an einer Vielzahl von Projekten zum Thema Usability und User Experience beteiligt.

Über Anika Spohrer:

Anika Spohrer befasst sich im Kompetenzzentrum Usability insbesondere mit öffentlichkeitsrelevanten Themen und ist Ansprechpartner des Umsetzungsprojekts Interaktion mit Künstlicher Intelligenz. Darüber hinaus vertritt sie das Kompetenzzentrum auf diversen Fachmessen und Tagungen. Frau Spohrer hat an der Hochschule der Medien Informationsdesign studiert. Bereits seit April 2018 ist Frau Spohrer als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HdM Stuttgart beschäftigt und ist dabei an einer Vielzahl von Projekten zum Thema Usability und User Experience beteiligt.

Über das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Usability:

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk und informiert über mögliche Chancen und Herausforderungen. Die Kompetenzzentren helfen vor Ort dem kleinen Einzelhändler genauso wie dem größeren Produktionsbetrieb mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch und praktischen Beispielen. Das Kompetenzzentrum Usability unterstützt kleine und mittlere Unternehmen, digitale Technologien so zu gestalten, dass sie einfach genutzt und positiv erlebt werden können. Digitale Produkte und Dienstleistungen, die mittels Usability (Gebrauchstauglichkeit) und User Experience (Nutzererlebnis) (kurz: UUX)-Methoden gestaltet werden, führen zu höherer Produktivität, Freude an der Nutzung und mehr Kundenzufriedenheit. Je besser die UUX, desto schneller erfolgt die digitale Transformation kleiner und mittlerer Unternehmen.

Über NuCOS:

NuCOS wurde im Mai 2016 als Steinbeis Beratungszentrum in Stuttgart gegründet. Auf der Agenda stehen an erster Stelle die Beratung und Entwicklung für Themen rund um Industrie 4.0 und digitale Transformation. Im Juli 2018 wurde die NuCOS GmbH von Johannes Eckstein und Oliver Braun ausgegründet um die geschäftlichen Aktivitäten stärker auf die Produktentwicklung zu fokussieren. Die NuCOS GmbH Entwickelt Software für Test-, Qualitäts- und Prozessmanagement.


10.02.20