Usability in Germany (UIG) e.V.

Ziele des Vereins

Der UIG e.V. verfolgt das Ziel, Praktiken zur Verbesserung der Software-Entwicklung und –Nutzung bei mittelständischen Unternehmen wissenschaftlich zu fundieren und durch Weiter­bildung zu verbreiten.

Dieses Vereinsziel soll durch den Aufbau und die Etablierung eines Netzwerks erreicht werden. Das Netzwerk soll aus mittelständischen Unternehmen, Dienstleitsern und Beratern, wissenschaftlichen und ausbildenden Einrichtungen sowie weiteren Experten und relevanten Akteuren im Feld benutzerzentrierter Entwicklung und Nutzung bestehen.

Fachlich dient der Verein somit als Kristallisationspunkt für bestehendes Fachwissen. Durch die gesteigerte Vernetzung zwischen relevanten Akteuren wird das in der Wissenschaft bzw. bei einigen Vorreitern in der Branche vorhandene Wissen zur Entwicklung von Softwareprodukten mit hoher Usability einer breiten Masse an Softwareunternehmen, Dienstleistern und anderen im Feld relevanten Akteuren zugänglich gemacht werden.

Ziele und Zielgruppen lassen sich wie folgt  zusammenfassen:
  • Verbreitung von Usability-Wissen und Praktiken
  • Fachlich: Wissensaufbau, -integration und –transfer
  • Strukturell: Vernetzung, Transparenz und Austausch
  • Zielgruppen: Mittelständische Softwareproduzenten, -Anwender, Dienstleister, andere Usability Experten
 
 

UIG-Neuigkeiten

UIG2019 - Kathrin Pollmann (Fraunhofer IAO): Menschzentrierte Gestaltung von freudvoller sozialer Mensch-Roboter-Interaktion
von Dehne-Niemann, Till , 19.02.19
Raumschiffpilot, Übersetzer, Alltagsbegleiter: Science Fiction zeichnet unterschiedlichste Bilder von Mensch-Roboter-Beziehungen – und technische Entwicklungen lassen sie Realität werden. Aber wollen wir das wirklich? Wie sähe das Zusammenleben oder Zusammenarbeiten mit Roboter für uns idealerweise aus? Kathrin Pollmann stellt in ihrem Vortrag den Menschen in den Mittelpunkt der Mensch-Roboter-Interaktionen und zeigt wie man durch UX-basierte Gestaltungsansätze gezielt positive Erlebnisse mit Robotergefährten fördern kann. mehr...
UIG2019 - Prof. Dr. Dieter Wallach, Prof. Dr. Jan Conrad, Tim Klauck, Lisa Föllinger (Hochschule Kaiserslautern & Ergosign GmbH): UX-Challenges im autonomen Fahren
von Dehne-Niemann, Till , 19.02.19
Vor welchen Herausforderungen stehen wir im UX Design bei der Gestaltung von Cockpits für (semi-)autonome Fahrzeuge? Der Vortrag stellt den aktuellen Entwicklungsstand dar und präsentiert ausgewählte empirische Ergebnisse. Ein realitätsnaher Fahrsimulator begleitet den Vortrag als erlebbares Exponat. mehr...
UIG2019 - Ole Heydekamp (Deutsche Telekom AG): Die andere Seite der Conversational UX
von Dehne-Niemann, Till , 19.02.19
Ole Heydekamps Vortrag befasst sich mit der User Experience und Usability von Chatbot Tools und deren Einfluss auf ein kundenzentriertes Endprodukt. mehr...
UIG2019 - Workshop: Gowtham R. Nedunchezhian & Thomas Michel (VSF Experts GmbH): Angewandte Lean UX Methoden – Der UX BURNER: UX Design und Scrum zusammenbringen, um bessere Produkte zu entwickeln
von Dehne-Niemann, Till , 12.02.19
Erfolgreich UX Design in die agile Software-Entwicklung integrieren. Funktioniert das überhaupt? - Sag Hallo! zum UX BURNER: Dieser ganzheitliche Ansatz hilft Produktteams, agile Methoden und UX-Design systematisch zu vereinen. Er fokussiert Kernkompetenzen wie Kreativität, Kollaboration und gemeinsames Verstehen. Vom Upfront-Design bis zur darauffolgenden Realisierung: mit dem UX BURNER lassen wir wasserfallartige Entwicklungsprozesse hinter uns. Bleiben Sie agil und befreien Sie sich von unnützem Ballast! Bei uns gibt es keine langen Predigten über theoretische Ansätze. Innerhalb dieses Workshops werden alle Teilnehmer auf unmittelbare und praktische Weise den gesamten Prozess kennenlernen. Wir zeigen den Teilnehmern, wie sie das Gelernte direkt in den eigenen Projekten einsetzen können. mehr...
UIG2019 - Workshop: Elisabeth Stein & Christina Haspel (Hochschule der Medien, Stuttgart): Mensch-KI-Interaktion entwerfen und evaluieren mit Wizard-of-Oz-Prototypen
von Dehne-Niemann, Till , 12.02.19
Das derzeitige Trendthema "Künstliche Intelligenz" (KI) wirft nicht nur Fragen der technischen Umsetzung, sondern auch der Mensch-KI-Interaktion auf. Um neue Konzepte für KI entwickeln zu können, sollten diese zunächst mit Nutzern getestet werden. Hierfür wird im Rahmen eines Workshops ein Wizard-of-Oz Prototyp vorgestellt, welcher zur Simulation einer KI dient und in Testumgebungen eingesetzt werden kann. Somit kann der Gestaltungsraum von KI exploriert werden ohne, dass eine technische Lösung benötigt wird. mehr...
UIG2019 - Workshop: Dr. Michael Minge & Dr. Julia Vowinkel (Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability): Auf dem Weg zum agilen Mindset
von Dehne-Niemann, Till , 12.02.19
Zwischen "agil machen" und "agil sein" besteht ein großer Unterschied. Während sich das erste vor allem darauf bezieht, bestimmte Techniken und Methoden der agilen Prozessgestaltung einzusetzen, geht es bei letzterem darum, dass Mitarbeitende agile Werte verinnerlicht haben. Erst dieses so genannte agile Mindset entscheidet, ob die Einführung und Umsetzung von Agilität in der Bearbeitung von Software-Entwicklungsprojekten erfolgreich ist. In diesem Workshop soll praktisch erlebbar werden, was das agile Mindset umfasst und wie Herausforderungen und Barrieren beim Aufbau eines gemeinsam geteilten Mindsets in der Praxis bewältigt werden können. mehr...
UIG2019 - Dr. Stefan Morana (Karlsruher Institut für Technologie): Adaptive Gestaltung der Mensch-Chatbot Interaktion durch soziale Signale des Chatbots
von Dehne-Niemann, Till , 05.02.19
Chatbots sind heutzutage allgegenwärtig und Menschen interagieren mit ihnen sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld. Die Interaktion mit Chatbots fühlt sich jedoch häufig unnatürlich an. In seinem Vortrag stellt Dr. Morana verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten auf Basis sogenannter Social Cues (sozialer Signale) für eine natürlichere Mensch-Chatbot Interaktion vor. Darauf aufbauend wurde ein Konzept entwickelt um die Interaktion und die sozialen Signale des Chatbots an den jeweiligen Nutzer und die Situation anpassen um damit die User Experience positiv zu beeinflussen. mehr...
UIG2019 - Matti Schwalk (USE-Ing.): Technisches Design & UX in der Medizintechnik – Ästhetik statt Stigmatisierung!
von Dehne-Niemann, Till , 05.02.19
Neben technologisch geprägten Entwicklungen, insbesondere im Bereich Digitalisierung, wird die Mensch-Maschine-Interaktion zunehmend vom demografischen Wandel beeinflusst. Damit steigen die Anforderungen an die eingesetzten User Experience (UX) Methoden. Gerade in der Medizintechnik müssen Technologie, Usability und Design frühzeitig eng miteinander verzahnt werden, um barrierefreie Nutzungserlebnisse zu generieren, ohne dabei zu stigmatisieren. mehr...