Quo Vadis IT

© Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Wohin entwickelt sich die vernetzte Gesellschaft, fragt der Landesverband Hamburg des deutschen Wirtschaftsrates e.V. und gibt in seiner neusten Studie Antworten.

Die Entwicklungen in der Kommunikationstechnologie verändern Wirtschaft und Gesellschaft. Was bedeutet das für die einzelnen Lebens- und Wirtschaftsbereiche? Wie gehen wir damit um? Welche Chancen und Risiken sind damit verbunden?
Diesen Fragen geht der sechste TrendReport der Landesfachkommission ITK "Innovationstreiber IT - Entwicklung der vernetzten Gesellschaft" nach.
 
Auf rund 120 Seiten erläutern Experten in gut verständlicher Form die wichtigsten Trends und zeigen, wie Akteure in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft den Wandel aktiv gestalten können.
 
In 29 Beiträgen werden Sicherheitsaspekte, Arbeitsmarkt, Wirtschaftsfaktoren, Standorte, Schutzanforderungen und die gesellschaftlichen Auswirkungen auf Wirtschaft und Staat von den unterschiedlichsten Seiten betrachtet. Zwischen „Umkehr unmöglich“, iPad & co – Hype und Wirklichkeit, „Cloud-Computing – wolkig bis heiter“, das sich mit Möglichkeiten und rechtlichen Fragen befasst, einer „Rechtsprechung im Fluss“, wie übrigens ein anderer Beitrag erläutert, liefert die Studie Denkanstöße und Standpunkte – durchaus nicht immer in eine Richtung gebürstet.
 
Sie ist zugleich auch „Stimmungsbarometer einer schnell wachsenden Industrie und eine kritische Reflexion über die Auswirkungen der modernen technischen Möglichkeiten unseres Kommunikationsverhaltens“, schreibt Friedrich Merz in seinem Grußwort.
 
Ludolf Baron von Löwenstern, Mitbegründer und Vorsitzender der Kommission Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK): „Die ITK ist kein Wirtschaftszweig unter vielen, sondern beeinflusst ganz maßgeblich die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft insgesamt, wie auch die Leistungsfähigkeit von öffentlicher Verwaltung, Bildungssystem und Wissenschaft. Ohne Frage sind die Arbeit und die Produktionsabläufe in Unternehmen, in Behörden, Organisationen, im Auto und mittlerweile sogar im Haushalt ohne massiven Einsatz von IT und TK nicht mehr denkbar. Die ITK ist ein Jobmotor und die ITK-Branche weiterhin ein Zugpferd für Wachstum. Sie schafft Arbeitsplätze, die meisten davon in kleinen und mittelständischen Unternehmen, die ohnehin die Lokomotive für Wachstum und Beschäftigung in Deutschland sind – und das Fundament der deutschen Wirtschaft.“
 
Die Studien der Landesfachkommission Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) stehen im Internet zum Download bereit: http://www.wirtschaftsrat.de/wirtschaftsrat.nsf/id/hamburg-lfk-informationstechnologie-kommunikationstechnologie-itk-de
 
Die Kommission Informations- und Telekommunikationstechnologie (ITK) des Wirtschaftsrates der CDU e.V. LV Hamburg wurde im Jahr 1994 gegründet. Die Mitglieder dieser Landesfachkommission setzen sich aus einer wechselnden Arbeitsgruppe aus ehrenamtlich tätigen Unternehmern und Managern aus den Geschäftsbereichen ITK und Medien sowie Dienstleistern zusammen.
 
ITK in Hamburg: Rund 20.000 Unternehmen sind der Informations- und Telekommunikationstechnologie (Multimedia, Datenverarbeitungsdienste, Softwareberatung und -entwicklung, Hardwareberatung, Herstellung von Geräten- und Bauteilen, Telekommunikation, E-Business und E-Commerce, Games) und Medien (Verlage, etc.) zuzuordnen. Die ITK- und Medienwirtschaft ist viertgrößter Arbeitgeber und mit einem Jahresumsatz ca. 25 Milliarden Euro drittgrößter Umsatzträger der Hansestadt.

23.12.13